Das IQWiG publiziert neues Methodenpapier

📢 Das IQWiG publiziert neues Methodenpapier.
🎉 Nun ist es endlich so weit – das IQWiG hat kurz vor dem Jahreswechsel Version 8.0 ihrer Allgemeinen Methoden veröffentlicht!
🪻 Bereits im Frühjahr letzten Jahres veröffentlichte das IQWiG den Entwurf mit einigen prominenten Änderungen wie der Einbindung von Betroffenenperspektiven oder der bayessche Metaanalyse für kleinere Studienumfänge.
📝 Nach einem umfangreichen Stellungnahmeverfahren zum Entwurf, an dem auch Ecker + Ecker beteiligt war, hat das IQWiG nur noch kleine Veränderungen vorgenommen. Hierzu gehören folgende Detailanpassungen:
👉️ Das Streichen einer expliziten numerischen Schwelle für die verschobene Nullhypothese im Rahmen einer anwendungsbegleitenden Datenerhebung aufgrund fehlender wissenschaftlicher Standards.
👉️ Die Klarstellung, dass bei einer bayesschen Metaanalyse nur dann ergänzend eine qualitative Zusammenfassung der Daten notwendig ist, wenn aus der bayesschen Metaanalyse kein Effekt abgeleitet werden kann.
👉️ Die Ergänzung, dass aufgrund der methodischen Unsicherheiten aus indirekten Vergleichen lediglich Anhaltspunkte oder Hinweise über einen Zusatznutzen abgeleitet werden können.
🤓Außerdem interessant:
Das IQWiG hat aufgrund von Anregungen im Stellungnahmeverfahren geprüft, ob das neue Vorgehen der bayesschen Metaanalyse bei drei oder vier Studien auch bei zwei Studien geeignet ist. Aufgrund methodischer Probleme bei dem Effektschätzer der standardisierten Mittelwertdifferenz hat es sich dagegen entschieden.
👁️🗨️ Für den Überblick über alle relevanten Änderungen haben wir eine Synopse erstellt, die wir auf Anfrage gern zur Verfügung stellen.